Degura Marketing-AuswertungSnapshot: 1. Juli 2026, 22:33 Uhr MESZ

DEGURA OUTREACH PERFORMANCE

Die Kampagne liefert ein klares erstes Signal: Ein Viertel der Antworten aus der Hauptsequenz ist positiv oder offen genug, um weiter bearbeitet zu werden. Für eine belastbare Marketingbewertung braucht Degura jetzt vor allem mehr kontrolliertes Volumen.

Seit Start des Degura LinkedIn-Outreach-ProzessesAuswertung aus dem LinkedIn-Outreach-System, Snapshot 2026-07-01
Leads im System
3.186
Gesamter Datenbestand
Hauptsequenz
1.000
Kontakte in SEQUENZ B
Kontaktanfragen
580
Gesendet im Haupttest
Angenommen
273
47,1% der Anfragen
Nachrichten
274
Erste Nachrichten gesendet
Antworten
44
16,1% Antwortrate
Positive Antworten
11
25,0% der Antworten
Call-Potenzial
1 + 5
1 explizit, 5 qualifiziert
Funnel

Vom Kontakt zur positiven Antwort

Die Raten zeigen jeweils den relevanten Nenner. Dadurch bleibt sichtbar, wo Volumen verloren geht und wo die Nachricht selbst wirkt.

1. Kontakte im Haupttest1.000
Basis der Sequenz
2. Kontaktanfragen gesendet580
58,0% der Testkontakte
3. Angenommene Kontakte273
47,1% der Anfragen
4. Erste Nachrichten gesendet274
Nach Annahme gesendet
5. Antworten44
16,1% der Nachrichten
6. Positive Antworten11
25,0% der Antworten
Antwortanalyse

Was die Antworten wirklich zeigen

Die Cluster verdichten echte Antwortmuster. Sie trennen Interesse, Rückfragen, Sprachhürden und Zielgruppenfehler, damit die nächste Kampagne nicht aus Einzelbeispielen abgeleitet wird.

14 Antworten6 positiv

Kontextfrage: welcher Arbeitgeber oder Vertrag?

Der Einstieg erzeugt Aufmerksamkeit, aber viele Personen brauchen mehr Kontext, warum Degura sie genau anspricht.

Die nächste Variante sollte den alten Arbeitgeber oder den Anlass klarer machen, sofern diese Information sauber vorliegt.
7 Antworten2 positiv

Sprachwechsel oder Englisch benötigt

Ein Teil der Zielgruppe ist nicht verloren, sondern braucht eine englische Fortsetzung.

Ein kurzer englischer Fallback ist ein sinnvoller Test, besonders bei internationalen Profilen.
3 Antworten0 positiv

Unklarer bAV-Status

Die strenge Clusterzahl ist klein, aber mehrere positive Antworten zeigen dieselbe Unsicherheit: Personen wissen nicht genau, ob und wie sie ihren Arbeitgeberzuschuss nutzen.

Der CTA sollte als kurzer Status- oder Anspruchscheck formuliert werden, nicht als allgemeiner Altersvorsorge-Pitch.
1 Antworten1 positiv

Explizite Terminbereitschaft

Eine Person hat konkret vorgeschlagen, das Thema in der nächsten Woche zu besprechen, inklusive möglicher Tage und Uhrzeit.

Das ist der klarste Sales-Trigger im Datensatz und sollte getrennt von allgemeinem Interesse ausgewiesen werden.
2 Antworten0 positiv

Nicht relevant oder Zielgruppen-Mismatch

Ein Teil der negativen Antworten entsteht nicht durch die Nachricht, sondern durch falsche oder nicht mehr passende Zielgruppenmerkmale.

Vor Skalierung sollten Land, aktueller Beschäftigungsstatus, Arbeitgeberkontext und Sonderfälle wie Selbstständigkeit besser gefiltert werden.
1 Antworten0 positiv

Klares Desinteresse

Direktes Desinteresse ist im Verhältnis zur Antwortmenge niedrig. Viele negative Antworten sind eher Nicht-Passung als Ablehnung.

Die Kampagne sollte nicht wegen einzelner Absagen gestoppt werden; wichtiger ist bessere Qualifizierung bei höherem Volumen.
Positive Signale

Welche Antworten weiterverfolgt werden sollten

Die Beispiele sind bewusst paraphrasiert. Entscheidend ist nicht der einzelne Wortlaut, sondern das Muster für Marketing und Follow-up.

Englisch als Türöffner

Eine interessierte Person bittet darum, die Unterhaltung auf Englisch fortzuführen.

Bedeutung: Die Relevanz ist vorhanden, aber die Sprache erzeugt Reibung.

Follow-up: Englische Kurzantwort vorbereiten und internationale Profile gezielt markieren.

Kontext wird aktiv nachgefragt

Mehrere Personen fragen, auf welchen früheren Arbeitgeber sich Degura bezieht.

Bedeutung: Die Nachricht aktiviert Erinnerung, braucht aber mehr Begründung.

Follow-up: Kontextzeile ergänzen: warum Degura schreibt und worauf sich der Anspruch beziehen könnte.

Unsicherheit nach Jobwechsel

Eine Person ist neu im Unternehmen und weiß noch nicht, ob der bAV-Zuschuss genutzt wird.

Bedeutung: Das ist ein starker Aufhänger für einen Statuscheck.

Follow-up: CTA auf einen kurzen Check zuspitzen: 'Wir prüfen, ob etwas ungenutzt bleibt.'

Bestehender Zuschuss wird bestätigt

Eine Person bestätigt, dass monatlich ein Zuschuss in die Altersvorsorge fließt.

Bedeutung: Das Thema ist konkret und anschlussfähig, auch wenn nicht jeder Fall ein neuer Abschluss ist.

Follow-up: Folgefrage: ob die aktuelle Lösung passt oder ob Zuschuss und Vertrag vollständig genutzt werden.

Terminbereitschaft

Eine Person schlägt konkrete Zeiten für die nächste Woche vor.

Bedeutung: Das ist der klarste Sales-Trigger im Datensatz.

Follow-up: Termin sofort absichern und den Kontext vor dem Gespräch knapp zusammenfassen.

Call-Potenzial

Call-Potenzial sauber getrennt

Die Detailprüfung der gespeicherten Antworten zeigt einen harten Meeting-Intent und mehrere qualifizierte positive Antworten, die sinnvoll in einen Call oder Buchungslink überführt wurden.

Explizite Terminbereitschaft
1

Inbound-Antwort mit konkretem Vorschlag für nächste Woche, Dienstag oder Mittwoch ab 16 Uhr.

Qualifizierte Call-Kandidaten
5

Positive Antworten mit bAV-Unsicherheit, bestätigtem Zuschuss, Arbeitgeber-Kontextfrage oder neuem Jobstatus.

Positive Antworten gesamt
13

Alle positiv klassifizierten Reply-Zeilen im Datensatz, inklusive Sprachwechsel und Rückfragen.

Booking-CTA gesendet
12

Outbound-Follow-ups mit Buchungslink nach positiver Klassifizierung; nicht als inbound Call-Anfrage gezählt.

Wichtig für die Bewertung: Der Bericht zählt nur echte eingehende Terminbereitschaft als expliziten Call-Intent. Booking-Link-Texte, die wir danach verschickt haben, werden separat ausgewiesen.

Nachrichten-Learning

Was wir für die nächste Nachricht lernen

  • Die Nachricht funktioniert dort gut, wo Personen ihren aktuellen bAV-Status nicht sicher einordnen können.
  • Der Kontext zum früheren Arbeitgeber sollte früher und klarer kommen.
  • Ein englischer Fallback ist kein Nice-to-have, sondern ein messbarer Testpunkt.
  • Die stärkere Formulierung ist ein Statuscheck oder Anspruchscheck, nicht ein allgemeiner Rentenhinweis.
  • Negative Antworten sollten getrennt werden: echtes Desinteresse, falsche Zielgruppe und aktuell nicht relevant sind unterschiedliche Fälle.
Nächster Schritt

Warum mehr kontrolliertes Volumen nötig ist

Die bisherigen Antworten zeigen echtes Interesse, vor allem bei Personen, die ihre aktuelle bAV-Situation nicht genau einschätzen können oder nach einem Arbeitgeberwechsel unsicher sind.

Der limitierende Faktor ist aktuell die verfügbare Kontaktmenge. Für die operative Planung rechnen wir konservativ mit etwa 50 Kontaktanfragen pro LinkedIn-Account und Woche.

Degura sollte den nächsten Test mit höherem, aber sauber begrenztem Volumen fahren.
Volumenmodell

Konservativer Wochenplan

Für die operative Planung rechnen wir konservativ mit ca. 50 Kontaktanfragen pro LinkedIn-Account und Woche. LinkedIn veröffentlicht kein fixes Limit; das tatsächliche Limit hängt vom Account und vom Verhalten ab.

1 Account
50
Kontaktanfragen pro Woche

Sauberer Basistest, aber langsamer Weg zu belastbarer Fallzahl.

2 Accounts
100
Kontaktanfragen pro Woche

Sinnvoller nächster Schritt, wenn Qualität und Account-Sicherheit stabil bleiben.

3 Accounts
150
Kontaktanfragen pro Woche

Schnellerer Lernzyklus, aber nur mit sauberer Lead-Qualifizierung und Wochenkontrolle.

Testplan

Empfohlene nächste Aktionen

  1. Volumen kontrolliert erhöhen: mehr qualifizierte Kontakte oder zusätzliche sichere Senderkapazität.
  2. Vergleichsbasis behalten: SEQUENZ B bleibt Bezugspunkt für die nächste Auswertung.
  3. Eine klare Textvariante testen: Kontextzeile plus Statuscheck-CTA.
  4. Call-Potenzial separat tracken: explizite Terminbereitschaft, qualifizierte Call-Kandidaten und outbound Booking-CTA nicht vermischen.
  5. Antworten wöchentlich clustern: Interesse, Kontextfrage, Sprachwechsel, Nicht-Passung, klares Desinteresse.
Methodik

Wie die Zahlen gelesen werden

  • Gezählt wurden Kontaktanfragen, angenommene Kontakte, gesendete erste Nachrichten und erkannte Antworten.
  • Als positiv gelten Antworten mit Interesse, Rückfragen, Terminbereitschaft oder relevanter Unsicherheit.
  • Als negativ gelten klares Desinteresse, Nicht-Passung, falscher Kontext, Ausland, Selbstständigkeit oder bereits gelöste Versorgung.
  • Die Cluster fassen Muster zusammen, damit Marketingentscheidungen nicht aus einzelnen Inbox-Beispielen abgeleitet werden.